Mein Alltag als introvertierte Unternehmerin

Ein langer Artikel mit jeder Menge Einzelheiten aus meinem Alltag. Und vielen Fotos. Ich wollte dich nur vorwarnen.

Früher musste ich lauter Dinge tun, die mir zuwider waren

Viel zu früh aufstehen und mich den ganzen Tag nach den Plänen anderer richten – Fahrpläne, Dienstzeiten, Versetzungen …

Mich von genervten Antragstellern am Telefon anschnauzen lassen.

Mich mit Smalltalk und Klatsch im Büro abgeben.

Mich von Vorgesetzten kleinmachen lassen.

Überwiegend sinnlose Arbeit tun.

Zur Arbeit gehen, auch wenn ich mich nicht danach fühlte (PMS, introvertierte Phase …)

Ich hatte keine Wahl. Ich fühlte mich ausgeliefert. Festgehalten. Hatte keine Energie für ein Privatleben, eine Beziehung, meine Hobbies. Ich wurde zunehmend häufiger krank. (Das war eine Flucht in wenigstens zeitweise Ruhe, das weiß ich heute.)

Deshalb habe ich vor einigen Jahren eine ganze Anzahl von bewussten Entscheidungen getroffen, mit denen ich meinen Bedürfnissen endlich gerecht werde, einen erfüllten friedlichen Alltag lebe und dabei auch noch meinen Lebensunterhalt verdiene.

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Heute habe ich meine Tage voll im Griff

Heute kann ich jeden Morgen ausschlafen, bis mein Körper von selbst erwacht. Heute kann ich langsame entspannte Morgen genießen. Heute kann ich der Tagesstimmung folgen.

Ich habe kein Telefon mehr und brauche es auch nicht. Ich widme mich Dingen wie der Post, Besorgungen, Emails und Leuten nur, wenn ich mich dem gewachsen fühle und vorher und hinterher wieder jede Menge Ich-Zeit habe, um aufzutanken.

Ich richte mir diese Auftank-Zeit so ein, kann sie planen.

Ich muss keinem steifen Dresscode folgen, sondern trage meine Lieblingskuschelkleidung den ganzen Tag – jeden Tag: Pyjama- oder Yogahosen, oder lange Röcke, Strickjacke oder Kapuzensweater.

Jeden Tag zelebriere ich die schönen Dinge in meinem Leben. Ich habe Muße, die Lichtstimmungen, den Farbwechsel der Blätter vor meinem Fenster, den Regen oder das Abendrot zu bestaunen. Vom Bett aus, wenn ich das will.

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Mein Zimmer ist mein Rückzugsort

Ich umgebe mich nur mit schönen Dingen. Mein Zimmer ist mein Rückzugs- und Auftankort.

Hier schlafe, wohne, arbeite und erhole ich mich.

Ich habe die laute, hektische Welt ausgesperrt, wenn sie mir zuviel wird: Die Nachrichten mit ihren Horrormeldungen, Smalltalk und gemeinen Klatsch, scheußliche „Musik“ im Radio, Werbung – jegliche unerwünschte Beschallung.

Stattdessen umgeben mich in meiner kleinen heilen Welt hier meine Duftkerzen, behagliche Kleidung, Lieblingssnacks.

Ich wähle meine Unterhaltung/-en weise und bewusst.

 


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In meinem alten Leben musste ich den Dingen immer hinterher rennen

Meinen Haushalt, meine Wäscheberge habe ich im Griff, denn ich habe ganz viel überflüssiges Zeug ausgemistet und habe ja auch Zeit, jeden Morgen ganz in Ruhe zu waschen und aufzuräumen. Ich genieße es, es gibt mir ein Gefühl von Übersicht, Kontrolle, Sicherheit.

In meinem alten Beruf bin ich den Dingen immer hinterher gerannt: Den Zügen, den Uhrzeiten. Ich bin nie fertig geworden mit meinen Aktenbergen. Und Zuhause wartete der Haushalt. Und der Stapel ungelesener Bücher.

Heute habe ich all diesen Stress nicht mehr, weil ich das alles aus meinem Leben rausgeschmissen habe. Ich mache kaum noch Termine. Mein Kalender ist immer wunderbar leer. Ich unternehme nur Dinge, die ich tun will und wenn ich in Stimmung dafür bin. Ich habe meinen Zyklus im Blick und sage Verabredungen nicht zu, wenn ich kurz vor der Regel stehe, weil ich weiß, dass ich da am liebsten Zuhause bleibe.

Mit meiner Arbeit bin ich heute – im Gegensatz zu früher im Büro – immer auf dem Laufenden, denn ich setze mir meine Ziele und Aufgaben selbst und arbeite nach dem Lustprinzip.

Mein Leben hier verläuft langsamer, und das ist sehr wohltuend.

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Ich bin nicht menschenscheu, aber ich ziehe mich gern zurück

Ich habe keine eigenen Kinder. Auch das war eine bewusste Entscheidung. Ich bin nicht menschenscheu, aber ich ziehe mich gern zurück, wenn mir die Welt zu laut und zu viel wird. Meine Lieblingsmenschen wohnen ganz in meiner Nähe: Meine Schwester, ihre Töchter, mein Partner. Und ich kann auch zu Chorproben gehen oder in der Stadt unterwegs sein – alles ist da, wenn ich es will.

Schatz und ich führen eine Wochenendbeziehung. Das wollen wir beide so. Auf die Art sind wir schon seit mehreren Jahren glücklich. Unser Zusammensein ist so viel friedlicher. Jedes Treffen ist immer noch etwas Besonderes für uns. Wir entscheiden uns jedes Mal wieder neu füreinander. Und wenn wir beisammen sind, dann sind wir auch wirklich bei einander, also präsent mit unseren Sinnen und unseren Taten. Denn unter der Woche hat jeder von uns reichlich Zeit für sich selbst.

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Mein Leben ist bestimmt durch Ordnung, Stille, Muße, Sicherheit, Freiraum

Ordnung durch das Entrümpeln, Verkleinern, Übersichtlicher machen, das ich seit über 10 Jahren praktiziere.

Stille durch mein kleines, nach hinten ins Grüne raus gerichtete, behaglich eingerichtete Zimmer. Ein wahres Refugium, ein Platz, an dem ich mich sicher und geborgen fühle.

Muße durch meine Arbeit als Einzelunternehmerin im Heimbüro. Ich arbeite, wann ich mich dazu in der Lage fühle. Das kann auch spät nachts sein, wenn ich im Flow bin.

Oder ich kann Serien gucken, ein Nickerchen machen, in die Wanne gehen, wenn ich eine Auszeit brauche. Auch mitten am Tag.

Sicherheit dadurch, dass mein Einkommen weiter fließt, während ich mich zur Erholung in meine Höhle zurückziehe oder an etwas neuem bastle. Sicherheit auch durch meinen Rückzugsort – mein Zimmer. Ich muss nicht raus gehen, wenn ich mich nicht danach fühle.

Freiraum: Ich habe die totale Kontrolle über meine Zeit. Ich schlafe, wenn ich müde bin. Esse, wenn ich hungrig werde. Gehe unter Leute, wenn mir danach zumute ist. Ziehe mich zurück, wenn ich keine Energie habe. Lerne, wann immer ich mich inspiriert fühle. Kreiere Produkte, die mir Geld einbringen und Sinn haben, weil sie anderen Menschen helfen. Freiraum auch, weil ich genau die Dinge und das Essen kaufe, die gut für mich sind. Und weil ich meinen Liebsten an den Wochenenden treffe und so die ganze Woche über sehr viel Zeit für mich selbst habe. So bekomme ich das beste aus beiden Welten.

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Ich habe heute die größtmögliche Kontrolle über meinen Alltag, mein Leben, meine Zeit

Ich kann mich wirklich auf all meine Bedürfnisse einlassen.

Ich kann sehr gut für mich sorgen: Mir das Essen kaufen, das ich bevorzuge. Mir in Ruhe etwas kochen. Ich habe einfach so viel Zeit dafür. Und kann es tun, wenn es am besten in meinen ruhigen Tagesablauf passt. Mein Alltag ist so kontrolliert und friedlich und sanft.

Ich kann mir introvertierte Blogs auf Tumblr ansehen und merke, dass ich nicht allein damit bin. So viele sehnen sich heute nach Entspannung. Downshifting, Slow-Food-Bewegung – das sind seit Jahren vorherrschende Begriffe. Ich lebe das. Weil ich mit meinen Entscheidungen kompromisslos geworden bin.

Ich habe nicht mehr so viel Zeug. Ich besitze nicht mehr zuviel ungetragene Kleidung, Dekoartikel, „echte“ Bücher, CDs, DVDs und Fotos. Meine Unterhaltung spielt sich digital und online ab (Hörbücher, E-Bücher, digitale Fotos, mp3s, Filmstreamingservices), und das gibt mir ein freies Gefühl. Ich habe die freie Auswahl. Besitze alles, was ich liebe und nutze. Aber die Überforderung von zuviel Zeug – die habe ich eliminiert.

Hab viel Zeit, mich denken zu hören. In meinem Alltag kann ich mich wirklich ganz meinem eigenen Rhythmus und meinen Leidenschaften widmen. Und zu diesen Leidenschaften gehört meine Arbeit heute eindeutig dazu.

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Wenn ich ruhen will oder Höhlenzeit brauche, dann läuft mein Unternehmen auch ohne mich weiter

Ich höre auf mit dem Arbeiten, wenn ich merke, dass ich erschöpft bin. Dann gönne ich mir etwas Zuwendung. Gehe in die Badewanne. Mache mir ein nahrhaftes Mittagessen. Oder ein Nickerchen. Oder ein paar Yogaübungen. Oder gehe an die Elbe; die beruhigt meine Nerven und erdet und heilt. Mitten am Tag, purer Luxus. Selbst geschaffener Luxus!

Wenn meine Gedanken einen Knoten haben, hänge ich Wäsche auf oder mache Ordnung. Ich muss mich nach keinem fremden Zeitplan mehr richten. Mein Körper und meine Bedürfnisse sagen mir, was als nächstes dran ist. Ich kann mich umfänglich um meine Bedürfnisse kümmern.

Ich kann arbeiten, so lange ich will. Bis in die Nacht hinein, wenn ich inspiriert und im Flow bin.

Und wenn ich mich in mich zurückziehen will, dann geht auch das. Ich kann Serien gucken, Hörbücher hören oder schlafen. Oder einen kurzen Spaziergang im Sonnenschein machen.

Und währenddessen ist finanziell für mich gesorgt. Denn ich habe vorgesorgt und entsprechende Systeme in mein Unternehmen integriert.

In der ganzichselbst Lounge findest du alle Hilfsmittel, die du dafür brauchst. In den Büchern und Kursen dort zeige ich dir:

  • Wie du anfängst, umzudenken.
  • Wie du anfängst, dein Leben praktisch umzustellen und leichter zu machen.
  • Wie du dir das Unternehmen aus deinen Leidenschaften einrichtest, das auch Geld verdient, wenn du dich ausruhst – mit täglicher Schritt-für -Schritt-Begleitung

Ich bin in meinem behaglichen Zimmer in meinem behaglichen Bett. Auch tagsüber. Jederzeit. Meine Badewanne und weichen Handtücher sind immer für mich verfügbar.

Ich kann mir sogar mein Essen liefern lassen und muss nicht unter Menschen gehen, wenn mir die Kraft dazu fehlt.

Und meine Webseite sorgt weiter für mein Einkommen, ohne dass ich im Moment was dafür tun kann.

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Ich arbeite dort, wo ich mich am wohlsten fühle

Ich muss das Haus nicht verlassen, muss nicht unter Leute gehen. Gehe nicht mehr auf Netzwerk-Events und Messen, weil die mich einfach nur auslaugen und stressen. Meine Leser erreiche ich mit den Medien, die ich liebe: Mit Social Media, meiner Webseite und Emails. Ich muss nicht mal telefonieren. Habe gar kein Festnetztelefon mehr und vergesse immer öfter, mein Handy von Flugmodus wieder zurück auf „normal“ zu stellen. Und es fehlt mir nicht mal!

Ich kann mich ganz der einen Sache widmen, die zu tun ich liebe. Ich kann fokussiert arbeiten.

Ich kann meine eigenen wirklichen Ziele verfolgen, und dafür habe ich Tag für Tag Zeit. Meine Energie widme ich nur den Projekten, die ich für zielführend und sinnvoll halte. Ich lebe mein Leben und probiere meine Lebensträume aus, statt wie noch vor ein paar Jahren von anderen gelebt zu werden.

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Ich habe so viel Zeit zum Lesen und Lernen und verdiene damit sogar noch mein Geld!

Ich bestimme, wie viel Geld ich verdiene. Ich habe Muße, meinen Lesern zuzuhören und sie zu fragen, was sie brauchen. Dementsprechend kreiere ich meine Angebote. Und da die einen wirklichen Wert für die Leser haben und ihre Probleme lösen, bezahlen sie mich.

So kann ich selbst regulieren, wann ich Geld verdiene und wie viel.

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Noch vor 8 Jahren hätte ich mir das alles nie vorstellen können

Aber wie du siehst – es ist möglich. Heute lebe ich so friedlich. Ganz nach meinen eigenen Bedürfnissen.

Ich habe mir damals jede Einzelheit dieses Alltags selbst so ausgemalt und schließlich entsprechende Entscheidungen getroffen, viele Dinge weggelassen und meinen Alltag genau so eingerichtet. Es waren meine Entscheidungen. Ich habe mir selbst die Erlaubnis dafür gegeben. Und dann habe ich es … getan!

Und hier erkläre ich dir ganz genau, wie ich es getan habe und wie du das auch haben kannst:

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Wie wär’s, wenn 2017 endlich auch dein Jahr würde???

Hier sind die konkreten drei Dinge, die ich 2008 unternommen habe, um aus meinen alten Lebensumständen rauszukommen.

Bevor ich 2008 tatsächlich meine Stelle aufgab, habe ich sehr gründliche Inventur zu meinen eigentlichen Lebensvorstellungen gemacht.

Hier sind exakt die 3 Dinge, die ich damals verändert habe, um aus meiner krank machenden Arbeit und Lebensweise heraus zu kommen – für dich kostenlos:

Deine Adresse ist bei mir sicher. Kein Spam.

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ganzichselbst. einfach leben.

PS: Ich werde bald einen Hund haben. Noch so ein Traum vieler Introvertierter.



 

 

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