Wie ich mein Geld verdiene

Ich habe Tage, an denen ich nicht so funktionieren kann, wie andere es vielleicht möchten. Aber ich denke, das geht jedem so, wenn wir ehrlich sind. Wir funktionieren nicht jeden Tag gleich, insbesondere nicht wir introvertierten Herzensunternehmerinnen. Wir sind schließlich keine Maschinen.

Deshalb habe ich mir einen ganz entspannten Tagesablauf eingerichtet, der meine Energien achtet, sich an meinem persönlichen Rhythmus ausrichtet und mit dem ich die wichtigen Aufgaben für mein Herzensbusiness „ganzichselbst“ mit dem geringstmöglichen Aufwand erreiche.

In diesem Artikel erzähle ich dir davon.

Und ich werde genau auflisten, mit welchen Angeboten und Tätigkeiten ich mein Geld verdiene.

Arbeiten im Flow

Mit Flow meine ich hier meinen persönlichen Zyklus. Ja, ich spreche von meiner Regel und so weiter. In uns Frauen arbeiten Hormone, die bestimmen, wie energisch oder sensibel wir gerade drauf sind.

Ich kenne meinen Rhythmus sehr genau. Ich beobachte, ordne meine Stimmungen und meinen Elan den jeweiligen Jahreszeiten meines Zyklus‘ zu (mehr dazu hier), ernähre mich entsprechend, um meinem Energiepegel damit zu helfen, plane sogar meine Finanzen und Aktionen entsprechend der jeweiligen Zykluswoche.

Das Wichtigste, das ich nach meinem eigenen Burnout 2008 lernen musste war: Nicht jede Anforderung von anderen ist wichtig oder gesund/gut für mich und mein Biz. Und nicht jede Aufgabe ist so wichtig, wie sie zunächst scheint.

Mein oberstes Prinzip in meinem Unternehmen ist:

80/20 – das Paretoprinzip

Der italienische Ökonom und Soziologe Vilfredo Pareto hat herausgefunden, dass der Mensch nur 20% all seiner Aufgaben tun müsste, um 80% der gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Das heißt im Umkehrschluss, wir vertrödeln viel zu viel Lebenszeit und Energie mit Kleinkram, der zu nichts führt (oder zu nicht viel).

Finde heraus, welche 20% deiner täglichen Tätigkeit den Großteil deines Einkommens erzielen und dich wirklich weiterbringen. Und tue nur diese. (Ja, streiche alles andere aus deinem Terminkalender.)

Ich habe so gut wie gar keine voraus geplanten Termine mehr. Ich mache kaum Kundengespräche. Arbeite nur online. Gehe nur aus dem Haus, wenn es mir gut geht und telefoniere so wenig wie möglich, weil mich das sehr viel Energie kostet.

Und das Schützen der Energie beginnt schon am Morgen. Wie startest du in deinen Arbeitstag? Gestresst, mit zu wenig Zeit und ohne Frühstück? Ich bin kein Morgenmensch, deshalb beginnt mein Tag ganz entspannt und nie vor 9. Ich gebe mir sehr viel Zeit, in den Tag zu starten:

 

Meine entspannte Morgenroutine

Jeden Morgen lassen meine Hündin Nikita und ich uns erstmal seeehr viel Zeit, wach zu werden. Unsere Tage beginnen mit viel Liebe und mit Freude.

Bis 2008 musste ich jeden Morgen um halb 6 auf dem Bahnsteig stehen, um 2 Stunden lang zur Arbeit zu pendeln. Abends war ich erst spät wieder Zuhause und hatte jede Nacht nur 6 Stunden Schlaf. Ich habe mir damals geschworen, nie wieder zu früh aufstehen zu müssen.

Heute werde ich gegen 9 von meinem Hund wachgeküsst, dann schmusen wir lange noch im Bett – nie ist sie so anschmiegsam wie ganz am Morgen. Dann gehen wir auf eine verträumte Runde an den Fluss oder in den Park, schnüffeln herum (sie) oder hängen unseren Gedanken nach (ich).

Anschließend gibt es ein entspanntes Frühstück – zuerst für sie, dann für mich. Bei mir ist das Milchkaffee und Müsli mit Joghurt und Obst.

Und erst so gegen 11 oder 11:30 Uhr setze ich mich an mein MacBook für das, was mein Coach Christine Kane unsere „Genius Work“ nennt – die Arbeit, die unser Business wirklich weiter bringt. Die 20% der Pareto-Aufgaben also.

In all den Jahren seit 2008 habe ich eine Menge Lebensträume ausprobiert, die ich auf meiner Löffelliste stehen hatte. Das gilt auch für die unternehmerischen Träume:

Ich wollte ein Café haben. Ich wollte mit Künstlern arbeiten. Ich wollte nur noch projektweise arbeiten, nicht mehr – wie in meinem früheren Leben als Beamte – ein Leben lang das Selbe tun. Ich wollte frei sein, selbstbestimmt mein Geld verdienen. Ich wollte einen eigenen Veranstaltungsort führen. Ich wollte Backstage zu Konzerten und Events.

All das habe ich getan.

Und dabei hat sich herausgestellt, dass ein Herzensbusiness alle anderen überlebt hat und mich heute noch begeistert. Tue die eine Sache (20%!), die dich voll und ganz begeistert!

 

Mein Herzensbusiness „ganzichselbst“

Als Neuanfangs-Mentorin begleite ich mit „ganzichselbst“ Menschen bei ihrem persönlichen Neuanfang in ein einfaches Leben, so wie ich selbst das 2008 nach einem Burnout und Depression durchlebt und mir eingerichtet habe.

Und mit dieser Arbeit verdiene ich meinen Lebensunterhalt auf unterschiedliche Weise.

Ich habe diverse Einkommensströme parallel:

 

Mein passives Einkommen

Ich habe Einkommen, das auch fließt, wenn ich gerade nicht arbeiten kann – oder will.

 

Eigene Produkte

Zu diesem Zweck habe ich eigene Produkte kreiert, die meine Klientinnen sich für ihren Neuanfang kaufen, runterladen und nutzen, ob ich ihnen nun über die Schulter schaue oder nicht.

Das sind niedrigpreisige E-Bücher zu Themen wie Neuanfang, Minimalismus der Fülle, selbständiges Arbeiten nach deinen eigenen Regeln (#Freuberufler) und Zeitmanagement mit Liebe.

Auch ein digitales interaktives Arbeitsbuch, das meine Leser durch ein volles Jahr des Entrümpelns führt, ist in diesem niedrigen Einstiegs-Preissegment erhältlich.

 

 

Die Bücher gibt es einzeln zu kaufen – sie können ein sehr guter und preisgünstiger Einstieg in die Zusammenarbeit mit mir für meine Interessentinnen sein. (Sie sind aber auch in meinem All-inclusive-Angebot – der „ganzichselbst Lounge“ enthalten. Einmal buchen – alles ein volles Jahr lang nutzen. Das verringert für sie die Entscheidungsfindung – sie müssen sich nicht jedesmal wieder neu entscheiden. Und für mich den Verwaltungsaufwand.)


Daneben habe ich über 10 Onlinekurse entwickelt, mit denen ich meine wirklich entschlossenen Klientinnen durch ein ganzes Jahr des Erleichterns, Entrümpelns und Neueinrichtens aller Lebensbereiche führe.

Die Kurse gibt es in unserem Mitgliederbereich, der „ganzichselbst Lounge“. Denn für einen allumfassenden, wirklich wirksamen Neuanfang müssen sich meine Klientinnen eine gewisse Zeit geben.

Mit den Kursen durchlaufen sie den gesamten Prozess – vom Einfachen zum Schwierigeren. Wobei sie selbst die Reihenfolge nicht durchdenken müssen; das habe ich für sie übernommen.

Zusätzlich zu den Kursen und Büchern finden die Teilnehmer hier noch eine ganze Liste weiterer Ressourcen wie MindMaps, Checklisten usw. Daneben gibt es wöchentlich einen Coachingchat mit mir und eine Community aus Gleichgesinnten und Masterminds.

Mein wichtigster und intensivster Kurs in der ganzichselbst Lounge ist jedes Jahr der #Neustart-Intensivkurs.

 

Produkte von anderen

Es ist klug, sich nicht auf eine einzige Art von Einkommen zu beschränken. Ein Strom kann mal versiegen oder ausdörren, da ist es gut, wenn noch andere da sind.

So bin ich außerdem Affiliate – sozusagen Botschafter – für Produkte, die ich selbst von Herzen liebe und von denen ich möchte, dass andere sie ebenfalls kennenlernen, um Hilfe dadurch zu erhalten.

Als Affiliate – Empfehler – erhalte ich einen gewissen Prozentsatz des Verkaufspreises für das von mir empfohlene Produkt. Der Kauf wird für den Käufer dadurch nicht teurer; der Hersteller bedankt sich damit lediglich beim Empfehler für dessen Unterstützung und Werbung. So haben alle was davon.

Ich empfehle Produkte, die ich für meine eigene Arbeit nutze – Mailingservices, Webseiten“zutaten“, aber auch Technik wie Laptop oder Kamera. Außerdem werbe ich in meinem Netzwerk gelegentlich für Kurse und Angebote, mit denen ich mich selbst weiter gebildet und entwickelt habe.

Übrigens habe auch ich meine Werbeaktivitäten minimiert, indem ich mir ein Streetteam aus Empfehlern aufgebaut habe, die begeistert ihren eigenen Netzwerken von meinem Angebot berichten und davon profitieren:

Großzügige 35% jedes Verkaufs überweise ich dem Empfehler auf sein bzw. ihr Konto. So haben sie mit nur 3 Empfehlungen auf faire Weise ihren eigenen Beitrag schon wieder refinanziert. Win-win-win.


Neben diesen passiven Einkommensquellen habe ich noch ein Standbein, das mir sehr viel Spaß macht und bei dem ich projektweise kreativ arbeite und für Menschen auf meiner Wellenlänge wirklich etwas bewirke:

Webdesign

Ich erstelle auch komplette Webauftritte – Webseite, Blog, Social Media-Profile, Newsletter, Affiliateprogramm und Membershipbereiche für eigene Kurse und Onlineangebote – für ausgewählte Herzensunternehmerinnen wie mich.

Mit meinem Business ermächtige ich Frauen. Und dies ist ein weiterer Weg dazu. Frauen können ihr eigenes Geld verdienen und managen. Sie können arbeiten, wie es in ihr Leben passt – neben der Familie, den Kindern, oder anstelle eines sie ausblutenden Geldjobs, der ihnen nichts bedeutet, aber alles an Lebensqualität nimmt (so habe ich es bis 2008 erlebt).

Frauen können in ihrem eigenen Flow arbeiten, entsprechend ihres Energielevels. Und um sich dabei nicht auch noch in die ganze technische und logistische Seite beim Aufbau ihres Herzensunternehmens einarbeiten zu müssen, übernehme ich das für sie. Mit meiner Erfahrung aus beinahe 10 Jahren Selbständigkeit on- und offline.

Die Chemie muss stimmen, ich nehme nicht jeden Auftrag an, sondern lasse meinen Bauch entscheiden. Meine Erfahrung ist nämlich: Mein Bauch hat immer Recht.


So, dies sind also meine diversen Einkommensquellen, die mir trotz ihrer Vielzahl und Unterschiedlichkeit den größtmöglichen Freiraum lassen.

Freiraum in meinem Tagesablauf – kaum Termine, kaum festgelegte oder sehr langfristige Bindung. Arbeiten auf meine ganz eigene Weise, zu meinen persönlich produktivsten Zeiten und mit den Menschen, mit denen die Chemie am besten stimmt.


Wenn du selbst dir deinen Arbeitsalltag so einrichten willst, dann teste doch mal deinen jetzigen Arbeitsplatz auf seine Traumjob-Qualitäten, mit dem kostenlosen interaktiven E-Buch „Arbeitsplatzcheck“:

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