Mit diesem Plan verlierst du jetzt im Vorweihnachtsstress nicht den Überblick

Von den Nerven ganz zu schweigen.

Es ist wieder mal soweit. Die Deadline naht: An Heiligabend ist ja quasi schon das Jahr vorbei. Und die Feier selbst soll auch perfekt werden. Noch viel zu tun. Uff!

Wie du jetzt nicht den Überblick verlierst?

Indem du dir eine ganz spezielle To do-Liste schreibst.

Obwohl wir letztes Jahr um diese Zeit – ein paar Tage vor Weihnachten – noch unsere Ladenräume vollständig geleert und geweißt und von einigen Handwerkereinsätzen beehrt zurückgeben mussten, gerieten wir nicht in Stress.

Weil wir uns diese Arbeiten bestmöglich auf eine längere Zeit eingeteilt und teilweise auch an geeignetere Leute (Handwerker, Maler, diejenigen, die die abgebauten Möbel weiter nutzen wollen) delegiert haben.

Lege fest, was wirklich wichtig ist und mach dir eine Liste! Es tut so gut, wenn du den ganzen wirren Haufen von Erledigungen in eine übersichtliche Struktur bringst.

So musst du auch nicht jedes Mal wieder neu über alles nachdenken, kannst nichts vergessen, siehst eine Reihenfolge und erkennst die Priorität.


So gehen wir dabei vor:

Führe diese To do-Liste in einer einfachen Textdatei, die du auf deinem Desktop verlinkt hast.

So kannst du sie auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone schnell öffnen, hast sie immer griffbereit.

Und du kannst die Aufgaben verschieben oder löschen, falls du sie doch nicht an diesem Tag schaffst.

Ausgehend von den noch anstehenden Terminen

Schritt 1: Liste dir die noch zur Verfügung stehenden Arbeitstage auf.

Fange dabei am Ende der Liste mit dem letzten Arbeitstag an und schreibe die vorhergehenden Tage darüber.

Am besten gibst du dir hierbei gleich frei für

  • die Wochenenden,
  • deinen ersten und zweiten Tag der Regel (denn vermutlich wirst du da nicht so fit sein),
  • die Weihnachtstage und
  • die Tage nach Weihnachten

Indem du sie aus der Liste hier gleich raus lässt.

Wenn du musst – und klug planst -, schaffst du auch alles, was noch wichtig ist, vor den Feiertagen und kannst dann wirklich ein paar Tage ganz frei machen, genießen und entspannen.

 

Das sind alle Tage, die dir noch für Erledigungen zur Verfügung stehen. Mehr brauchst du auch nicht. Das „Parkinsonsche Gesetz“ besagt: Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ (C. Northcote Parkinson) Besonders merken wir das an den letzten Tagen vor einem Urlaub oder Feiertag.

 

Schritt 2: Trage deine schon feststehenden Termine ein – auch kulturelle Termine, die du noch wahrnehmen willst.

Plane möglichst nur eine große Aktion – wie den Lebensmitteleinkauf – pro Tag.

Mache dir deine Liste, verteile alle noch anstehenden Arbeiten auf diese Tage.

Und nicht unbedingt in den letzten zwei Tagen vor den Feiertagen, wenn alle in die Geschäfte rennen.

 

Raum für Unvorhergesehenes:

Wenn es geht, lass die letzten zwei Arbeitstage vor Heiligabend völlig unverplant.

Es werden immer noch ein paar Last-Minute-Sachen reinkommen, die du dann in relativer Ruhe erledigen kannst, weil die geplanten Termine alle schon vorbei sind.

 

Schreibe dir für jeden Tag nur die wichtigsten Aufgaben auf.

Ein paar Arbeitstage hast du ja noch, und du hast dir grad die einzelnen Dinge auf diese Tage aufgeteilt.

Du kannst fett markieren, was wirklich dringend ist. Andere Sachen könntest du ggf. noch verschieben.

Oder sie doch erst im Januar erledigen.

Meist ist es wirklich nicht so wichtig, wie es auf den ersten Blick scheint.

Zwischen den Feiertagen sind die meisten Büros und Telefone sowieso nicht besetzt.

 

Schritt 3: Streiche so viele Einzelheiten wie möglich jetzt gleich von deiner Liste.

Das Gesündeste ist sowieso immer: Aufgaben zu streichen

Wenn du alles haarklein durchplanst, gehen dir nicht nur die Nerven durch. Nein, es kann auch zuviel schief gehen. Jedenfalls anders, als du es dir ausgemalt hast.

Also plane lieber etwas weniger, lass mehr Raum, damit Dinge sich einfach entwickeln können.

Dann werden weniger Erwartungen enttäuscht. Also: Streiche rigoros alles, was nicht wirklich wichtig ist!“

Konzentriere dich auf die wichtigen Aufgaben.

Und auch auf die Freuden, die die Adventszeit doch mit sich bringen soll.

Deine Nerven werden es dir danken. Und deine Angehörigen auch, weil sie nicht strikt nach Plan feiern müssen.

 

Endlich Überblick!

So, da hast du jetzt diese Liste bis zum Jahresende oder Ende deines Arbeitsjahres (vor Weihnachten).

Du siehst auf einen Blick,

  1. wieviel Zeit dir noch bleibt,
  2. was heute am wichtigsten ist,
  3. wann die Dinge getan werden müssen.

In deinem Kopf ballen sich die ganzen To dos zu einem Knäuel, aber auf deiner Liste siehst du jetzt, dass noch viel Zeit für alles Wichtige ist.

Du musst das Knäuel an Erledigungen nun nicht mehr jedes Mal wieder neu sortieren. Diese Kraft kannst du dir jetzt sparen.

Du brauchst jetzt nur noch deinen Plan abzuarbeiten.

 

Vergiss die Freuden nicht!

Das Wichtigste sind doch unsere Lieben und die Zeit, die wir hier zusammen verbringen, oder? Diese Zeit kommt nur einmal im Jahr. Genieße sie.

Friedliche Weihnachtstage.

Deine Sandra