Du hast dir das so schön vorgestellt: Arbeiten für dich selbst, nicht für einen Boss. Keiner da, der dich nervt oder drängelt oder mit Arbeit oder Geschwafel vollmüllt.

Und nun sitzt du hier – ganz allein.

Du hast irgendwann mal einen Plan aufgestellt, wie du zu deinem Ziel gelangen willst.

Jetzt hockst du hier vereinsamt Zuhause, tagein, tagaus. Und es bewegt sich einfach nichts.

Das stimmt nicht, meine Liebe.

Hier ist eine Übung, die dir zeigt, wie viel du tatsächlich schon geschafft hast.


In meinem Einfach leben-Blog habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich die 3 einfachen Handgriffe beschreibe, mit denen du morgens dein Leben sofort unter Kontrolle kriegst (zum Artikel hier entlang).


Und hier kommt nun die Ergänzung für die Freuberufler unter uns, die nicht immer so „freu“ sind, wie wir das mal geplant hatten.

Im Pyjama zu arbeiten ist ja schön und gut. Ich sitze oft auf dem Bett (Tagesdecke drauf) am Laptop und schreibe und werkle vor mich hin. (So wie jetzt gerade.)

Manchmal reicht das aber nicht für den Schwung.

Manchmal muss es sich mehr nach Arbeit und Disziplin anfühlen.

Was mir dann hilft:

Ich setze mich an einen Tisch.

Klingt profan, ich weiß. Macht aber einen Riesenunterschied!

Arbeiten am Tisch

Deine ganze Haltung ändert sich. Auf’s Bett gefläzt, laid back, teilnahmslos? Oder aufrecht sitzend, den Rücken unterstützt von der Stuhllehne, ganz bei der Sache?

Dabei ist es nicht so wichtig, dass ich kein richtiges Arbeitszimmer habe. Ich will gar keins. Ich hab keine Lust mehr auf so eine Arbeitsumgebung:

Uäh, da schaudert’s mich!


Der Küchentisch funktioniert prima.

Meist reicht schon der Wechsel der Umgebung von meinem Zimmer zur Küche.

Hier kriege ich mehr das Gefühl von Büro.

Besonders, wenn dann auch mal eine Mitbewohnerin durch’s Bild läuft.

Du kannst auch ins Café gehen, wenn du dich dort konzentrieren kannst. (Ich kann es nicht.)

Oder miete dich in einem Co-Working-Space ein.

Oder – ruhiger ist es in einer Bibliothek. Vielleicht kriegst du hier Arbeitsvibes, weil du dich in dein Studium zurück versetzt fühlst, als du Hausarbeiten schreiben musstest. (Bei mir damals gab’s noch nicht mal Laptops!)

Wenn ich was schaffen muss, setze ich mich nicht auf’s Bett, sondern an einen Tisch.


Meinen vielleicht wichtigsten Produktivitätstipp, mit dem ich gerade sämtliche Artikel für 2 Blogs für einen vollen Monat geschrieben habe, beschreibe ich dir übrigens in diesem Artikel.


Kennst du eine Frau, die unzufrieden mit ihrer Arbeit ist? Die jeden Tag nach Hause kommt und sich beklagt? Die die Tage bis zum Wochenende zählt?

Schicke sie auf mein Blog. Das wird sie aufmuntern.

www.freuberufler.biz/

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