Und erlebst endlich mal die Advents- und Weihnachtszeit entspannt – mit genügend Zeit, Energie und Geld.


Was willst du wirklich noch in diesem Jahr zuende bringen?

Was ist wirklich noch wichtig?

Was kann warten? Oder ganz gestrichen werden?

Wie willst du deinen Dezember verbringen?

  • Bis zum letzten Tag vor Weihnachten schuften?
  • Oder Zeit (und Geld und Energie) für das eine oder andere Adventskonzert haben?
  • Oder um mit deinen Kindern zu backen (das werden später ihre schönsten Erinnerungen an Weihnachten Zuhause sein.)

 

Schon damals als Beamte hab ich mir in den Tagen VOR Weihnachten Urlaub genommen. Sonst wird das nichts mit Weihnachtsstimmung.

Jetzt ist es an der Zeit, einen Plan dafür zu machen.

Plane jetzt deine kommenden Wochen durch – und schaffe dir so auch endlich mal wirklich entspannte Advents- und Feiertage.

Hier ist deine Schritt-für-Schritt-Anleitung für erfolgreiche Wochen bis zum Jahresende. Und dann für besinnliche, entspanntere Adventswochen und Feiertage:

 

Arbeite zyklisch

Anders geht es sowieso nicht. Du bist keine Maschine, die immer 100% geben kann. Du wirst gute Wochen und weniger gute Wochen haben. Mal mehr Motivation oder Kraft, mal weniger.

Du weißt es vielleicht noch nicht, aber es gibt darin einen Rhythmus: Deinen eigenen weiblichen Zyklus.

  1. In der Zeit direkt nach der Mens steigt deine Energie an.
  2. Um deinen Eisprung herum bist du am produktivsten, wachsten, lebhaftesten.
  3. Danach schwindet deine Energie langsam wieder, du ziehst dich mehr in dich zurück.
  4. Und erlaubst dir hoffentlich in der Mens-Woche oder wenigstens den ersten zwei Tagen, wirklich nichts zu tun, um auszuruhen und neue Kraft zu tanken.

Wenn du deine Arbeit etwas vorausschauender planst, schaffst du entspannter und motivierter mehr, als wenn du dich in den „falschen“ Zeiten immer zu zwingen und zu motivieren versuchst.

Dein Leben darf leicht sein!

Plane die nächsten paar Monate im Voraus

Ich habe meine Haupt-Launch-Zeit des gesamten Geschäftsjahres zum Jahreswechsel, denn mein Thema ist Neuanfang, bessere Gewohnheiten, um Ziele zu erreichen und dabei ein leichtes Leben führen.

So startet mein Jahresprogramm #Neustart2020 im Januar.

Deshalb plane ich spätestens im September den Rest meines Jahres aus.

 

Welches Projektmanagement-System verwende ich?

Ich habe verschiedene hippe PM-Systeme ausprobiert – Asana, Trello … -, aber meine Erfahrung ist, dass ich mich damit immer total verzettele.

Ich hab mich dann nur mit dem System selbst beschäftige und gar nicht mehr mit den Dingen, die ich eigentlich managen wollte, nämlich meine Projektideen, Marketingaktionen etc.

Ich arbeite ohne ein festes Team, deshalb brauche ich keine Software, um ein Team zu managen.

Ich will so wenig wie möglich arbeiten.

Ich will so wenig wie möglich meiner Gehirnkapazität für das Verwalten meiner Aufgaben aufwenden, sondern alles in die Projekte selbst stecken. Und in die Tätigkeiten, die wirklich zielführend sind.

Deshalb sind meine Lieblings-PM-Tools: Google Calendar, Google Tasks, Google Keep (Notizen). Und mein Papierkalender, die „Mondzeit-Agenda“.

  1. Für den (Jahres-) Überblick nutze ich den Google Calendar und Google Tasks.
  2. Für die Projektausplanung die Google Keep-Notizen.
  3. Für die konkrete kleinteilige To do-Liste meinen Papierkalender, die „Mondzeit Agenda“.

Den Google Calendar nutze ich ohnehin schon lange für alle anderen meiner Termine und Planungen.

  • Schatz und ich haben einen Kalender, den wir uns teilen.
  • Ich habe einen Kalender, der meinen Zyklustag anzeigt. (Die schreibe ich mir für den kommenden Zyklus immer selbst rein. Was automatisches gibt’s da meines Wissens noch nicht.)
  • Ich habe einen Kalender, mit dem ich Tage und Wochen in meinem Aquarien-Hobby zähle (wie lange eine Behandlung geht, wieviele Wochen ich jetzt den Fisch oder die Schnecke habe … – manchmal ist sowas wichtig zu wissen.)
  • Ich habe einen Blog- und Redaktionskalender.

Das Praktische an Google Calendar ist, dass man einzelne Kalender zu und weg schalten kann. Und dass man ihnen verschiedene Farben geben kann. Und dass man auf sie sowohl im Computer als auch über das Handy zugreifen kann.

Weil ich mit Google so gut kann, probiere ich keine weiteren ausgewiesenen und gehypten PM-Systeme mehr aus, sondern passe mir das mit dem geringsten Aufwand an meine Bedürfnisse an.

So habe ich einen Calendar für den Jahresüberblick eingerichtet, der mir den jeweiligen Monatsschwerpunkt zeigt. Und einen für die Marketingaktionen.

Und die Aufgaben-Übersicht kann ich an der Seite per Google Tasks zuschalten.

  • Die grüne Eintragung ist die dann grad laufende Marketingaktion, mit der ich Leser auf die Mailingliste bringen will.
  • Die blaue ist der Monatsschwerpunkt (also meine Haupt-Aufgabe).
  • Die gelben und roten sind Blockierungen und Hinweise für mich, damit ich meine freie Zeit – besonders über die Feiertage, oder während meiner Mens – kriege.
  • Mit der To do-Liste (rechts neben dem Kalender) stresse ich mich nicht, sondern schreibe mir hier nur eine grobe Übersicht der nächsten Aktionen, damit ich den Zeitrahmen überblicke und die Schwerpunkte als Liste vor Augen habe.

 

To Do-Liste für die Woche

Ich schreibe meine To Do-Listen nicht für den Tag, sondern für die Woche.

Wenn ich versuche, mich zu sehr klein-klein zu managen, werde ich ganz schnell gereizt und mache gar nichts mehr.

Ich will nicht bevormundet werden. Erst recht nicht von mir selbst.

Und ich glaube, da geht es vielen von uns so.

Auf meine Wochenliste (im Papierkalender) kommen die wichtigsten Aufgaben. Die MITs – die Most Important Tasks.

Und dann habe ich die ganze Woche Zeit, in meinem eigenen Rhythmus daran zu arbeiten.

Aber was sind denn überhaupt die wirklich wichtigen Aufgaben und Projekte?

 

So wenig wie möglich machen müssen – für das bestmögliche Ergebnis

Das ist das Pareto- oder 80/20-Prinzip:

20% deiner Klienten bringen dir 80% deines Einkommens. Welche sind deine 20% besten Klienten?

20% aller Tätigkeiten, die du in deinem Unternehmen leistest, bringen 80% deines gewünschten Ergebnisses, z. B. 80% deines Einkommens. Welche 20% der Tätigkeiten wirst du künftig noch machen, und welche wirst du weglassen?

Um nicht auszubrennen, musst du danach handeln. Du bist kein besserer Mensch, wenn du tüchtig wirkst, aber zusammenbrichst.

Du wirst sowieso nur die Aufgaben wirklich tun, die du für wichtig hältst. Das ist die Schönheit des Prokrastinierens: Als ich im Studium für eine Prüfung lernen sollte, hab ich immer die sauberste Küche gehabt.

Aber wenn dir ein Amt eine Frist gesetzt hat, dann wirst du sie schon (auf den letzten Drücker) erledigen.

Wenn irgendwie dein (bequemes) Leben davon abhängt, dann wirst du arbeiten.

Vertrau auf deine Intuition. Tue nur, was wirklich zielführend und wichtig ist.

Und noch was weiß dein Körper am besten:

 

Blocke Erholungszeit in deinem Kalender – erst recht, wenn’s stressig werden wird

In deinem inneren „Winter“ – der Woche, in der du menstruierst – bist du kaum in der Lage, effizient zu arbeiten. Dein Körper ist erschöpft, vielleicht bist du besonders empfindsam, fühlst dich einfach nicht hundertprozentig nach Leistung.

Sollst du auch nicht. Jetzt sollst du ruhen, Kraft schöpfen und in dich gehen.

Jetzt kannst du dich tiefer mit deinen Vorhaben verbinden. Mit den Menschen, für die du deine Arbeit machst. Oder mit deinem Körper, deiner Leistungsfähigkeit. Was brauchst *du*, um in den anderen drei Wochen des Monats deine beste Leistung bringen zu können?

Führe einen Regelkalender (eine App), in dem du für die nächsten Monate schon ungefähr absehen kannst, wann du menstruieren wirst.

Blockiere dir diese Tage schon mal rot in deinem Kalender, und plane alle anderen Aktionen und Tätigkeiten drum herum.

 

Urlaub nehmen als Selbständige – selbst in der heißesten Launch-Phase

Ich sagte ja, dass mein heißester Launch des ganzen Jahres um Neujahr herum stattfindet.

Trotzdem nehme ich mir jedes Jahr ungefähr vom 20. Dezember bis 5. Januar frei.

Das ist Weihnachten und Silvester, d. h. Familienzeit. Besinnlichkeit. Genießen. Das genaue Gegenteil von schuften und stressen.

Mein Launch geht daher von November bis 20. Dezember. Und dann gibt’s nochmal ’nen Nachzügler-Launch Anfang Januar.

Meine Urlaubszeit ist schon in meinem Launch-Kalender blockiert.

Ich habe mir auch für die Wochen vorher eingetragen: „Alles bis zum 20. Dezember erledigen & vorbereiten“.

 

In der Urlaubszeit helfen dann Systeme

In meiner Urlaubszeit läuft noch eine meiner wichtigsten Werbemaßnahmen, der Minikurs „Tage der Klarheit“.

Aber den werde ich in den Wochen vorher schon vorbereitet haben, so dass alles automatisch ausgeliefert wird und ich meine Feiertage entspannt genießen kann.


Also:

  1. Plane jetzt das Restjahr durch.
  2. Miste dabei aus, was wirklich wichtig ist und was nicht.
  3. Plane Urlaub oder freie Zeiten in der Adventszeit und danach verbindlich ein.

Ich wünsche dir einen wundervollen und erfolgreichen Jahres-End-Spurt <3

Wird verarbeitet …
Erledigt! Sie sind auf der Liste.