Der wichtigste Schritt für mehr Zeit und Effizienz: Im Flow kommst du weiter.

Die besten Ideen kommen im Leerlauf. Weil du dann in einem natürlicheren Rhythmus arbeitest, als wenn du stur nur einem theoretischen Zeitplan folgst.

Du kennst das selbst: Du musst eine Geburtstagskarte schreiben, setzt dich brav an den Tisch – aber dir fällt partout nichts ein.

Und dann wieder, du machst etwas ganz anderes, denkst an diese liebe Person, und du wüsstest tausend liebe Worte zu ihm/ihr zu sagen.

Warum nutzt du solche inspirierten Momente nicht für eine Ideensammlung? Warum schreibt du dir nicht gleich die lieben Worte auf, damit du sie zur Hand hast, wenn du sie dann irgendwann für die Karte brauchst?

Oder Weihnachten: Ich hab immer im Oktober große Lust, Geschenke zu basteln und Karten zu schreiben. Und doch hab ich es viele Jahre lang nicht getan, sondern bis zur letzten Woche vor Weihnachten gewartet, weil man eben im Oktober noch nicht über Weihnachten spricht. Dann war ich natürlich alles andere als noch inspiriert. Ich war genervt und musste bangen, dass alles noch rechtzeitig fertig wird und ankommt. Nix mehr mit Besinnlichkeit, Liebe und Hingabe.

(Das Gerippe für diesen Kurs hier hab ich übrigens auch ganz im Flow vor Wochen schon erstellt. Hier waren noch Schreibfehler und Auslassungen drin, aber die Ideen hab ich festgehalten, so dass ich mir heute nicht den Kopf zermartern musste, sondern einfach auf sie zugreifen konnte, als ich sie herausbringen wollte.)

Also: Nutze den Flow. Halte Gedanken und Ideen fest. Oder tue die Dinge, wenn sie dir am besten von der Hand gehen, egal, ob das Timing in den Augen der anderen stimmt.

Und, wie gesagt: Die besten Ideen kommen im Leerlauf.

Also gönne dir „leere“ Zeiten.


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