Mit deinem Unternehmen möchtest du natürlich … Geld verdienen.

Was wäre ein Unternehmen ohne ein Produkt oder Angebot?!

Damit du Ideen entwickeln kannst, was du bald verkaufen kannst, habe ich hier einige Hilfestellungen für dich.

Dein erstes Produkt

Du weißt nicht, was du deinen potentiellen Kunden als erstes verkaufen kannst? Zusammen finden wir es heraus.

Beantworte dir dazu folgende Fragen:

  • Worüber sprichst du am liebsten?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht, welche Krisen gemeistert?
  • Wozu wirst du um Hilfe gebeten, um Rat gefragt?
  • Welches Produkt hat dir persönlich schon immer gefehlt?
  • Welches Problem hattest du selbst, das du lösen kannst?

(Nicht wenige Produkte entstehen, weil der Unternehmer es für sich selbst gebaut hat und dann feststellte, dass er damit auch vielen anderen helfen kann.)

Buch oder Kurs, Dienstleistung oder etwas ganz anderes?

Gibt es bereits andere, die auf deinem Fachgebiet tätig sind? Was verkaufen die? Was bieten die gegen Geld an? Kannst du das auch?

Aber halt, du sollst sie nicht einfach kopieren.

Überlege dir lieber: Welche Lücken erkennst du? Wo fehlen bei ihren Produkten noch helfende weitere, ergänzende Angebote?

Noch besser: Wonach fragen dich deine Leser? Du kannst sie direkt fragen, welche Art Produkt du ihnen bieten kannst.

Oder notfalls schau dich in Buchläden, Magazinen und Top 10-Listen um, was heute das Thema ist, über das am meisten gesprochen wird und überlege dir, ob du dich bei den Anbietern einreihen kannst.

Kannst du deine Leistung stundenweise verkaufen?

Passt es zu deinem Gebiet, Leistungen wie

  • Unterricht,
  • Behandlungen oder Beratung (wenn du die Erlaubnis hast),
  • Service, z. B. als Assistent in fremden Unternehmen

anzubieten?

Oder soll es lieber ein Produkt sein, das du online verkaufst? Kannst du beispielsweise dein Wissen, deine Erfahrungen in ein E-Buch verpacken?

Mein erstes Produkt

Mein erstes Produkt war das Jahrbuch mit den Fotos und Zitaten und monatlichen Entrümpel-Aufgaben für ein ganzes Jahr. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wie ich auf diese Idee kam, irgendwann war sie einfach da. Damals wusste ich noch nichts von meinem späteren „Minimalismus der Fülle“-Programm oder meinen künftigen „#Freuberufler“-Aktivitäten. Ich hatte einfach nur Lust, mir selbst einen Kalender zu gestalten und hab mir überlegt, wie ich über ein ganzes Jahr lang Monat für Monat mein Leben in allen Bereichen entrümpele.

Und genau so leicht kannst du anfangen. Es reichen wenige Seiten und dein einmaliger Blick auf ein ganz bestimmtes Thema, und du hast dein erstes E-Buch zusammen.

Z. B. ein E-Buch:

Manche meiner Buchideen waren zuerst Blogpostideen, wurden aber zu lang für’s Blog. Ich wandelte sie in ein .pdf um – et voila. Ein erstes E-Buch für den kleinen, aber regelmäßig hereinkommenden ersten Gewinn.

Zu irgendeinem Teilbereich deines Fachgebietes hast du bestimmt etwas zu erklären. Du kannst eine Checkliste verfassen, eine Anleitung zum Selbermachen, ein Arbeitsbuch oder einfach deine Ansichten zu dem Gebiet darlegen. Du kannst auch den Ansichten von jemand anderem widersprechen.

Du musst noch nicht von Anfang an ein komplettes Programm ausarbeiten, ehe du loslegst.

Konzentriere dich auf eine einzige Idee, ein erstes Projekt. Auf ein erstes E-Buch, auf deine erste Stunde Coaching, deinen ersten Auftrag als Webdesigner, Schmuckdesigner, Topflappendesigner … oder was auch immer du herstellst. Nur das ist jetzt wichtig.

Fang klein an. Das ist genug.

Wenn du eine Idee hast, setze sie um. Direkt, so lange sie noch möglichst frisch ist. Dann flutscht’s nämlich am besten!

Du musst jetzt noch nicht wissen, wohin sich diese Idee letztendlich entwickeln wird, wie du sie später zu einem größeren Paket schnüren kannst. Wenn du weißt, dass du eine Anleitung zu einem Thema schreiben kannst, dann tue das erstmal. Das ist genug für den Anfang.

Wenn du weißt, dass du gut massieren kannst, dann such dir deinen ersten Klienten für die Massage. Werbeportale hast du ja inzwischen.

Wichtig ist nur, dass du anfängst

Also:

Schritt 1 – noch heute: Überlege dir, was dein erstes Produkt sein wird.

Wie du es dann erstellst, das erkläre ich dir ein bisschen später.

Es ist wirklich so einfach, anzufangen. Tu einfach das, was du gut kannst und baue dann auf deinen Erfahrungen auf. Du musst nicht alles heute auf die Beine stellen, aber fang an!

Eine Abteilung zum Brainstormen haben wir natürlich auch in der Community – nämlich gleich hier drunter. Oder verabrede dich mit den anderen zum Brainstorming im „Real Life“.


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