Der Satz „Ich habe dafür keine Zeit“ ist nicht ganz richtig. Nichts ist so gerecht verteilt wie die Stunden: Bei jedem hat der Tag exakt 24 davon. Womit wir sie füllen – das ist das Entscheidende.

Richtiger wäre wohl die Antwort: „Das ist mir nicht wichtig genug. Dafür möchte ich mir keine Zeit nehmen.“

Müssen wir wirklich alles mitmachen? Gewonnene Zeit = Lebensqualität. Wo kannst du sparen? Bzw. gewinnen?

 

Arbeit dehnt sich so lange aus, bis sie die Zeit ausfüllt, die man für sie hat. (Cyril Northcote Parkinson)

Das ist das sog. Parkinsonsche Gesetz. Du willst mehr Zeit haben? Dann setze für deine Arbeiten engere zeitliche Grenzen. Es ist erstaunlich, denn das funktioniert tatsächlich. Du kennst das bestimmt selbst: Vor dem Urlaub schaffst du am meisten!

Und es gibt noch eine andere Regel:

 

Das Pareto- Prinzip, das besagt, dass 20% unserer Anstrengungen 80% unseres Erfolges ausmachen.

Also dass 20% Aktion dir 80% Ergebnis erbringen. Finde heraus, welche deiner Tätigkeiten die entscheidenden für dich sind. Und den Rest streiche.

Finde veraltete, überflüssige Verpflichtungen – und streiche sie. Plane am besten überhaupt so wenige Termine wie möglich ein und lass dir viel unverplante Zeit, damit sich Dinge entwickeln können. Viel Zeit außerhalb des Internets, Zeit zum Nachdenken, Dinge Erträumen, Planen, Visualisieren.

Zeit außerhalb des Internets – ich bin da selbst noch nicht so gut drin. Für mich funktioniert allerdings gut, morgens zuerst eine Aufgabe im „wahren Leben“ zu erledigen und mir erst dann zu erlauben, im Internet zu „spielen“. Wenn ich den Tag gleich damit beginne, Mails zu lesen und hier und da herumzusurfen, sind schnell zu viele Stunden herum, und ich fühle mich ausgelaugt und nicht so ganz zufrieden.

 

Automatisiere deine Prozesse. Bündele gleich geartete Aufgaben.

Vielleicht am wichtigsten: Plane Zeit für deine Lieben und für dich selbst im Kalender verbindlich ein, so wie auch deine anderen Termine.

Deine spontanen Ideen für den Rest vom Juli:

  • Was sind meine Verpflichtungen?
  • Wer hat sie mir auferlegt?
  • Will ich ihnen nachkommen?
  • Kann ich die eine oder andere Verpflichtung nicht tatsächlich ablegen?
  • Was würde schlimmstenfalls passieren, wenn ich der Erwartung nicht nachkomme?
  • Könnte ich damit leben?
  • Was gewinne ich dadurch, dass ich sie streiche?

Arbeit dehnt sich so weit aus, wie du ihr Zeit einräumst. Das ist das Parkinsonsche Zeitgesetz.

Wie viel Zeit bist du gewillt, deiner Arbeit einzuräumen?

Willst du nicht viel lieber was anderes tun?

Dann zieh die wichtigsten 20% deiner Aufgaben durch. Die, die dir 80% deines Erfolges einbringen. Das ist nämlich das 2. bekannte Zeitgesetz: Das von Pareto.

Welche 20% deiner To dos bringen dir 80% deiner Ergebnisse?

Deine heutige Challenge: Lass den Rest einfach weg!


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