Heute wird’s praktisch. Hier ist Weg 1 – und das ist deine womöglich wichtigste neue Gewohnheit überhaupt!

Überlege dir ohne Computer, was als nächstes wichtig ist.

Das gilt bei großen Plänen und Projekten genau so wie in deinem Alltag:

Du hast eine riesige To do-Liste im Kopf. Jeder hat dir Aufträge erteilt, und da sind auch viele Termine. Dir brummt der Schädel.

Oder bei der Frage: Was koche ich denn heute?

Jetzt setz dich mal hin und denke in Ruhe nach. Bei einer Tasse Tee. Auf dem Balkon oder im Garten. Oder in der Badewanne.

Vor allem: Ohne Computer oder Handy!

Der Computer verstrickt dich in Geschäftigkeit und all die Energien der anderen. Zum Denken und Planen brauchst du aber einen reinen Tisch und klaren Kopf.

Da musst du deine eigene innere Stimme hören können.

Und erst wenn du weißt, was zu tun ist – erst dann gehe diesen einen Schritt.

Beim Familienleben genau so wie beim Arbeiten.

Gleich als erstes an diesem Tag.

Noch vor den Mails.

Noch vor Facebook.

Ich mache das so: Ich ziehe mich an, pflanze meinen A*** auf einen Stuhl (im Bett/auf dem Sofa kann ich mich nicht so gut konzentrieren). Und arbeite.

Das ist wirkliches Arbeiten: Den einen Schritt tun, der mich jetzt weiter bringt.

Eine Kursmail verfassen, die Teil eines Onlinekurses ist, den ich verkaufe. Am Buch weiterschreiben. Sowas.

Facebook ist keine Arbeit. Facebook ist Ablenkung. „Rumdameln“, wie es meine Mitbewohnerin nennt.

Genau wie Mails, wenn man sich nicht wirklich mit dem Vorsatz hinsetzt, jetzt, genau hier, eine produktive Verbindung mit dieser Email zu schaffen.

Was sagt dir deine innere Stimme? Was willst du wirklich? Was ist grad am wichtigsten?


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