Du hast also letzte Woche deine Idee für ein erstes Opt-in-Produkt für deine Leser gefunden. Hervorragend!

Heute erkläre ich dir, wie du es erstellst. Und wie du es deinen Lesern zur Verfügung stellst.

Ich gehe mal davon aus, dass du ein .pdf in Form eines kleinen E-Buches oder einer Liste erstellen willst.

(Wenn du ein anderes Produkt im Sinn hast und noch Hilfe beim Erstellen brauchst, dann findest du die Antworten in kommenden Lektionen.)

1. Erstellung eines E-Buchs als .pdf

Du öffnest ein neues Textdokument in Word oder Open Office. (Open Office macht dir nachher die Erstellung des .pdf sehr leicht.)

(Ich bevorzuge für meine E-Bücher, die über den Computer gelesen werden sollen, das Querformat, weil der Bildschirm ja auch quer ist, aber das liegt an dir, ob du das jetzt auch bei deinem E-Buch einstellen willst.)

Jetzt schreibst du deinen Text, formatierst ihn in Kapitel und gibst ihm Zwischenüberschriften. Du kannst auch Fotos einfügen. Schöne frei nutzbare Fotos findest du z. B. auf Pixabay.

Schreibe dein Buch.

Es muss nicht lang sein. 15, 20, 30 Seiten …

Z. B. kannst du einen früheren Blogpost jetzt als E-Buch überarbeiten und neu herausbringen …

Am Ende kannst du noch ein wenig Werbung oder deine Kurzbiographie anfügen. Das empfiehlt sich sogar, damit die Leser gleich sehen, wo sie jetzt als nächstes weiter fündig werden.

Wenn das Buch geschrieben und fertig erstellt ist, speicherst du es.

Jetzt exportierst du es als .pdf. In Open Office geht das über „Datei“ – „Exportieren als .pdf“. Bei anderen Anwendungen brauchst du evtl. eine extra Anwendung dazu. (Google mal „pdf aus textdatei“.)

Et voila – hier ist dein erstes E-Buch!

2. Das E-Buch deinen Lesern zur Verfügung stellen

Das bedarf einer gewissen klugen Vorgehensweise und liest sich erstmal ein wenig kompliziert, aber wenn du den Schritten hier Schritt für Schritt folgst, dann hast du gleich alles, was du brauchst, damit die Leser automatisch dein Buch zugeschickt bekommen und dich besser kennen lernen können.

1. Erstelle in WordPress den Platz zum Eintragen für die Leser (ein Formular)

Dieser Platz soll beispielsweise in deinem Blog in der Seitenleiste stehen.

Öffne in deinem Blog (WordPress) in der linken Leiste im Dashboard das Symbol mit dem Pinsel und wähle dort „Widgets“.

Hier kannst du jetzt ein Text-Widget in deine rechte Seitenleiste (noch immer auf der Widget-Seite) ziehen und in dieses Text-Widget einen eigenen kurzen Text an deine Leser schreiben.

Z. B. „Wenn du das E-Buch geschenkt haben willst, dann trage dich bitte unter folgendem Link in die Mailingliste ein.“

Drücke NOCH NICHT auf Speichern (wenn du schon hast, ist das aber auch kein Weltuntergang). Es fehlt noch der Link zum Eintragungsformular.

2. Lege in Mailchimp eine neue Liste an bzw. öffne deine bestehende Liste

Eine neue Liste empfiehlt sich, wenn du später nachvollziehen willst, welche und wie viele deiner Leser direkt über dieses Opt-in-Produkt zu dir gekommen sind. Wenn du das jetzt nicht tun willst und lieber alle neuen Leser direkt auf deine letztens schon angelegte Hauptliste leiten willst, dann

Öffne die Liste in MailChimp.

Jetzt gehst du unter „Signup forms“ auf „General forms“ und kopierst dort die Signup form-URL.

Die du nun in deinem WordPress-Text-Widget aus Schritt 1 hinter deinen eigenen Text setzt.

Wenn die Leser jetzt auf den URL-Link klicken, dann kommen sie zu einem Eintragungsformular.

Ansprechender ist es noch, wenn du zu dem Text-Widget auch noch ein Bild-Widget setzt – darüber oder darunter -, in dem du ein Bild (Screenshot) deines Produktes zeigst.

Jetzt kannst du die Widgets speichern.

So, das Eintrageformular sitzt nun auf deinem Blog. Mit Link.

Wenn sich jetzt jemand einträgt, soll er den Link zu deinem Buch zugeschickt bekommen. Das geht folgendermaßen:

3. Du brauchst einen Link zum Buch und musst dazu dein Buch auf einen Server hochladen.

Das kannst du direkt in deinem WordPress tun.

Öffne dein WordPress-Dashboard.

Geh in der linken Randleiste auf das Foto-Noten-Symbol für „Mediathek“. Wähle „Datei hinzufügen“.

Lade hier dein .pdf hoch, so wie du auch ein Foto zum Einfügen ins Blog hochladen würdest.

Diese Datei wird ab jetzt wie deine Fotos in deiner Mediathek angezeigt. Hier kannst du es einmal anklicken, und dann erscheint rechts daneben ein Datenblatt. Hier findest du auch die URL. Die brauchst du gleich.

4. Die Mail mit dem Buch-Link, die dein Leser nach Eintragung in die Liste bekommt

Gehe wieder zu MailChimp.

Öffne in „General forms“ das Formular, das du oben erstellt hast.

Wähle bei dem Knopf unter „Create forms“ nun „Confirmation ‚thank you‘ page“ aus.

Es empfiehlt sich, diese Mail ins Deutsche zu übersetzen. Denn dies ist die Mail an deinen frisch eingetragenen Leser, in die du nun den Link zu deiner Datei setzt.

Du siehst ja auf dieser Seite die Vorschau. Die Felder kannst du anklicken und überarbeiten, so wie du willst.

Davor (und auch dahinter) hast du in der Auwahl schon mehrere andere Mails gesehen, die noch vorher und dann danach ggf. an deinen Leser rausgehen. Die kannst du auch noch nett personalisieren. Hier kannst du nämlich direkt mit deinem Leser kommunizieren.

Wichtig ist aber heute erstmal nur, dass der Link zum Buch erst in der „Confirmation ‚thank you‘ page“ und in der „Final ‚welcome‘ email“ auftaucht, denn erst jetzt ist der Leser wirklich auf deiner Liste eingetragen.

So, jetzt können die Leser kommen, nicht wahr?

Das war wieder viel zu tun heute. Aber ich verspreche dir, wenn erstmal alles eingerichtet ist, wirst du weniger zu tun haben und weniger lange Lektionen von mir kriegen 🙂


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