Du musst nicht alles selbst tun. (Ja, wir hatten das in einer der ersten Lektionen schon mal angesprochen, aber weil das ein so tief in uns verankertes Verhalten ist, gehen wir heute nochmal näher drauf ein.)

Spring nicht immer gleich als Erste auf. Mütter und gut erzogene Töchter sind es so gewohnt, sich immer um alles selbst zu kümmern.

Andere machen es ja doch nicht richtig. Oder es wird gar nicht gemacht, wenn du es nicht machst, stimmt’s?

Stimmt nicht!

Schick deine innere Perfektionistin in die Pause. Es muss nicht alles gemacht werden. Schon gar nicht sofort und mehreres auf einmal.

Manche Dinge erledigen sich von selbst. Manche Dinge sind gar nicht so wichtig, wie es am Anfang aussieht. Und andere Dinge können andere einfach besser, oder sie machen sie lieber als du.

Erlaube dir auch mal, faul zu sein.

In den Augen anderer heißt das „faul“, und in denen deiner inneren Kritikerin. (Die meistens Muttis Stimme hat, kann das sein?)

Aber du bist nicht faul, du machst jeden Tag soooo viel!

Wenn du das nicht glaubst, schreib mal ein paar Tage lang eine Ta da-Liste mit allen Dingen, die du so geschafft hast.

Meine Schwester und ich haben die „Xanthippe“ gemeinsam gegründet. Und wir sind auch ein super Team. Weil die eine die andere ergänzt.

Sie liebt das Praktische, das Kochen und Handwerkeln. Ich liebe Online und Marketing, was sie wiederum verrückt macht.

Wir beide kennen und verstehen uns auch super, zum Einen natürlich, weil wir Schwestern sind. Zum Anderen aber auch einfach, weil wir beide Frauen sind.

1. Lass dir helfen.
2. Umgib dich mit Frauen.
3. Gib die Dinge ab, die du nicht gut kannst oder tun willst
4. und mach nur das, was du wirklich gut kannst.

Das ist Arbeiten nach dem Lustprinzip. Und es funktioniert.
Sogar besser!

Wer kann dir helfen? Wobei? Rein damit hier in die Kommentare!


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