Liebst du Geld?

„Was für eine Frage!“, wirst du denken. Aber sei mal ganz ehrlich: Liebst du Geld?

Liebst du es, Geld einzunehmen? Und kannst du das offen zugeben?

Das solltest du nämlich üben, wenn du ein besseres Gefühl bei Geld haben.

Also: Pflege eine Liebesbeziehung zu deinem Geld.

Geld ist nichts Schlechtes

Es kommt immer darauf an, was man damit macht.

Du willst Einnahmen, damit du dich ernähren und deine Miete zahlen kannst. Du willst Geld für deinen Lebensunterhalt, und das willst du mit ehrlicher Arbeit verdienen. Daran ist doch nichts Verwerfliches.

Du verkaufst deine Zeit (auch als Angestellter), gutes Wissen oder hilfreiche Produkte und erhältst dafür den Gegenwert in Geld. Das ist nur fair. Der Käufer hat eine Verbesserung, einen Nutzen davon, und du auch. Es ist ein Tauschgeschäft. Du kannst das eingenommene Geld für dein Wohlbefinden nutzen und für das deiner Lieben. Und je mehr Geld du einnimmst, umso mehr kannst du auch Gutes für einen immer größer werdenden Kreis von Menschen oder Projekten tun. Denn wer was zu geben hat, der gibt gerne. Jedenfalls lieber, als wenn er nichts hat.

Kriege die Kontrolle über deine Einnahmen und – noch wichtiger – deine Ausgaben und behalte sie im Auge

Lege dir eine regelmäßige Routine im Umgang mit deinem Geld zu.

(Achtung, ab jetzt kommen Aufgaben zum Abhaken. Mach sie alle!)

Stelle einen regelmäßigen wöchentlichen Termin auf, an dem du auf deine Kontoauszüge schaust.

Die deines Girokontos und die (später) deiner Webseiten, auf denen du etwas verkaufst, wenn du den Juni-Kurs mitgemacht hast.

Mache einen monatlichen Rückblick, bei dem du alle Einnahmen und Ausgaben auflistest.

Das tust du idealerweise am ersten Werktag des neuen Monats.

Sieh deinen Finanzen ins Auge. Regelmäßig.

Wenn du diese Termine unangenehm findest, ziehe sie trotzdem durch. Erst recht!

Du musst einfach Bescheid wissen über deine Finanzen.

Mach’s dir nett dabei. Sei ausgeruht, nimm dir Zeit, belohne dich anschließend und feiere Erfolge finanzieller Art, z. B. deine erste Einnahme. Aber tu’s.

 

Entschulden – Polster ansparen – Vermögen machen

 

Das Wichtigste ist, dass du eventuelle Schulden abträgst.

Kein Kredit ist so teuer wie ein Dispokredit. Gleich danach kommt die Kreditkarte.

Hast du das erledigt, solltest du Vorkehrungen treffen, dass du nicht wieder Schulden machen kannst (Kreditkarte abschaffen? …).

Und dann lege dir ab jetzt ein kleines Polster für unvorhergesehene Ausgaben an.

Mindestens 3 Monatsbeträge von dem, was du zum Leben benötigst. Das gibt dir ein sichereres Gefühl für deinen Alltag.

Dazu ist es natürlich notwendig, dass du weißt, wieviel du monatlich zum Leben brauchst. Also:

Mach deine Aufstellung.

Und dann: Spiele mit dem Geld. Fange klein an.

Richte dir Budgets ein, in die du regelmäßig monatlich einzahlst.

  • Ein Budget für’s Auto. (Die jährliche Versicherung, Reparaturen, TÜV …)
  • Eins für eine unvorhergesehene größere Anschaffung.
  • Eins für die Steuern, die unausweichlich kommen werden.
  • Eins für deine Gesundheits- und Altersvorsorge. (Brillen und Zähne können schnell teuer werden und werden von der Krankenkasse häufig nur wenig bezuschusst.)
  • Eins, in das du monatlich etwas für eine Reise oder einen anderen teureren Traum einzahlst.
  • Und eins für dein Vergnügen, ganz wichtig. Mal essen gehen, die neuen schicken Schuhe. Du darfst dich ruhig belohnen für deine gute und disziplinierte Arbeit.

Du weißt, wieviel deine Wünsche wie die Reise etc. kosten soll. Teile den Betrag durch die Anzahl der Monate bis dahin. Jetzt zahlst du jeden Monat den Teilbetrag in das Budget ein. Und du verwendest das Geld dann nur für diesen festgelegten Zweck.

Und fange klein an, ein wenig zu spekulieren.

Fange an, den Umgang mit Geld zu lieben.

Sieh es als etwas Spielerisches, einen kleinen Kitzel. Wir hatten früher in der Schule so ein Spekulationsspiel. Oder stell dir vor, du bist beim Monopoly. Hat dir das früher Spaß gemacht? Tu’s wieder.

Du willst doch eine Liebesbeziehung zu deinem Geld. Lerne dein Geld kennen und lerne, wie das mit der Geldvermehrung funktioniert.

Lies über Geld, bilde dich weiter, und probiere aus, was du lernst.

Dazu bist du in diesen Kurs gekommen!

 

Wenn du ein (Neben-)Unternehmen startest: Geschäftskonto

Unternehmerischer fühlst du dich gleich, sobald du ein Geschäftskonto eingerichtet hast.

Richte dein Geschäftskonto ein.

Ich rate dir, von Anfang an ein gesondertes Konto für deine Geschäftseinnahmen und -ausgaben zu führen und die Summen auch wirklich strikt zu trennen. Das Finanzamt versteht da wenig Spaß, und dir wird es auch besseren Überblick verschaffen.

Ich habe Privatkonten und Geschäftskonto bei derselben Bank, so kann ich alle Kontostände und -bewegungen in einer einzigen Onlinebankingübersicht überblicken.

 

Du wirst auf deinem Weg wachsen

Keine Sorge, du musst noch nicht mit Riesensummen spekulieren oder sofort wissen, wie alles geht. Du wirst automatisch lernen, in größeren Dimensionen zu denken. Fange ruhig bescheiden an. Tue es so, wie es sich gerade gut und sicher anfühlt.

Aber tu es! Spielerisch.


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