Ich habe 2008 angefangen zu bloggen.

Mit persönlichen Beiträgen über meinen damaligen eigenen persönlichen Umbruch auf allen Gebieten meines Lebens. (Die fndest du immer noch auf sandrahylla.com, ich hab sie mir nämlich später auf meinem eigenen Webspace gesichert.)

Menschen wollen Geschichten.

Klientinnen und Interessentinnen wollen dich kennenlernen.

Dann habe ich einige Kurse mitgemacht, in denen mir beigebracht wurde, ich dürfe nur Fachartikel schreiben.

Mir ist das aber zu unpersönlich. Kein Wunder, dass mir die Lust verging. Mir ist mehr danach, aus meinem Inneren heraus mitzuteilen, was mich gerade bewegt.

Wir wissen ja, wir Mentorinnen sind selbst immer noch auf unserer Reise, wenn auch schon weiter als viele unserer Leserinnen.

Meine Werbetexte und Fachartikel hab ich z. T. selbst nicht geglaubt.

Sie klangen übertrieben, reißerisch, nicht nach mir. (Wie die Guru-Webinare, ne?)

Am meisten geöffnet – gelesen – wurden auch meine privaten Freitags-Rückblicke, die ich auch per Email verschickte.

Wenn ich Blogs lese, ja, dann suche ich manchmal nach einer Lösung.

Aber ich fühle mich viel mehr angesprochen von einem persönlichen Beitrag, in dem jemand eigene Erfahrungen teilt. Und wie sie ihre Probleme überwunden hat.

Oder von einer neuen Meldung von jemandem, den ich durch Artikel von früher schon irgendwie „kenne“.

Persönliche Geschichten bieten durchaus ebenfalls Lösungen.

Sie inspirieren dich, deine eigene Lösung zu fnden. Oder es der Person nachzumachen. Oder ihre Lösung deiner eigenen Situation anzupassen.

Ich will eine Person kennen lernen. Besonders, wenn ich etwas von ihr kaufen soll.

Aber z. Zt habe ich fast nur noch Anzeigen von sogenannten Erfolgsgurus in meiner Facebook- Timeline. Und alle sehen sie gleich aus. Alle ihre Webseiten sehen gleich aus.

Leser wollen nicht mit Werbung und poliertem Auftreten belogen werden (und sie merken das!)

Sondern dich persönlich kennenlernen.

Ich denke, sie sind übersättigt von Coach-Gurus und „Influencern“ unter Palmen, vor Yachten und in teuren Spas.

Ich jedenfalls bin’s und halte sie alle für unglaubwürdig.

Viele sagen, Blogs seien tot. Aber nur, wenn wir das zulassen.

Warum nicht wieder so bloggen wie 2008?

Ich setze mich dieser Willkür von Social Media-Großunternehmen nicht länger aus, sondern bin sehr froh, all die Jahre meine Blogs und meine Mailingliste weitergeführt zu haben:

Mich findest du inzwischen nur noch in meinen Blogs. Dort schreibe ich auch z. T. sehr persönliche Beiträge, auch über meine Schattenmomente mit chronischer Erschöpfung und Schmerzen.

Suchmaschinenoptimierung mache ich nur noch für Google, denn dort suchen Menschen ihre Antworten. Immer noch.

So kann ich weiter aus meinem Alltag und meinen Erfahrungen berichten, behalte die Inhalte bei mir, statt sie auf einer fremden Plattform wegzugeben.

Und du kannst sie weiter lesen, so lange ich die Inhalte posten will.

Ich freue mich sehr, dass sich die Gesellschaft wieder wandelt, hin zu mehr Langsamkeit, Gefühl, Miteinander.

Normalerweise schreiben wir Coaches ja immer nur fluffig über unsere Erfolge und unser wunderbar sonniges Leben. Aber mir war das nicht mehr genug. Deshalb hab ich sandrahylla.com zu meinem persönlichen Spoonie- Blog gemacht.

Ich habe nun mal auch Schattenseiten. Dunkle Gedanken. Und ich denke, darüber zu lesen kann Frauen helfen, sich mit ihren eigenen melancholischen Zügen und Sorgen weniger allein zu fühlen.

Mir tut es jedenfalls gut, es irgendwo doch offen aussprechen zu können. Es ist heilsam.

Ich liebe es, auf diese sehr persönliche Weise zu schreiben.

Ich möchte mich dir dort persönlicher, authentischer zeigen. Ich mag es, auf diese Weise von mir zu erzählen.

Ich möchte dir ja meinen Alltag zeigen, wie ich ihn so einfach wie möglich lebe. Auch, warum ich das tue, was meine Motive sind.

Aber auch, wie ich trotz der Schmerzen und Erschöpfung viele Anlässe zur Freude und Glücksmomente finde, die ich hier mit dir teilen will.

Letztes Jahr fasste ich den Mut, meine aktuelle „Krise“ – Probleme in der Partnerschaft, Sorgen im Geschäft, nie endende chronische Schmerzen und Ermüdung – in Blogbeiträge zu fassen.

Lesen es mehr Leute?

Wie’s aussieht ist das Interesse wohl da. Und in der Statistik gingen die Balken signifkant nach oben!

Blogs haben eine Menge Vorteile

  • Sie fühlen sich authentischer an.
  • deine Inhalte bleiben in deiner Hand, auf deinem Space
  • du kannst entscheiden, was damit geschieht
  • Community baust du über die Kommentare auf
  • die Menschen, die lesen, sind engagierter und weniger abgelenkt
  • wer dich regelmäßig lesen will, kann Beiträge abonnieren und bekommt so wirklich jeden zu Gesicht, statt 1%, die die Plattform für sie auswählt
  • Du wählst aus, ob Werbung  angezeigt werden soll. Und wenn ja, wie viel/welche Werbung angezeigt wird.
  • Der direkteste Kontakt zum Leser, der über das Internet möglich ist. Ungefltert von irgendwelchen Firmen.
  • direkter Kontakt zu dir ist per Mail möglich, wenn du das zulässt

Wenn du dich authentisch zeigst – und das ist es, was viele heute wieder sehen wollen, nicht aufpolierte „Celebrities“, sondern Menschen, denen sie vertrauen, mit denen sie sich verbunden fühlen können.

Ich glaube, Blogs erleben ein Comeback.