Mit diesem Plan verlierst du nicht den Überblick. Von den Nerven ganz zu schweigen.

Du hast eine wichtige Deadline? Oder der Urlaub steht an? Oder das Quartalsende? Oder die Weihnachtsfeiertage?

Bis dahin muss die Arbeit fertig werden? Dann mache dir einen Plan.

Lege fest, was wirklich wichtig ist und mach dir eine Liste!

Es tut so gut, wenn du den ganzen wirren Haufen von Erledigungen in eine übersichtliche Struktur bringst.

So musst du auch nicht jedes Mal wieder neu über alles nachdenken, kannst nichts vergessen, siehst eine Reihenfolge und erkennst die Priorität.

So gehen wir dabei vor:

Führe diese To do-Liste auf einem A4-Blatt oder in einer einfachen Textdatei, die du auf deinem Desktop verlinkt hast.

So hast du sie immer griffbereit oder kannst du sie auf deinem Computer, Tablet oder Smartphone schnell öffnen.

Und du kannst die Aufgaben verschieben oder löschen, falls du sie doch nicht an diesem Tag schaffst.

Plane „rückwärts“ – ausgehend von den noch anstehenden Tagen und Terminen:

Schritt 1: Liste dir untereinander die noch zur Verfügung stehenden Arbeitstage auf.

Fange dabei am Ende der Liste mit dem letzten Arbeitstag an und schreibe die vorhergehenden Tage darüber.

Am besten gibst du dir hierbei gleich frei für

  • dieWochenenden,
  • deinen ersten und zweiten Tag der Regel (denn vermutlich wirst du da nicht so fit sein)
  • schon anderweitig blockierte/vergebene Tage (Indem du sie aus der Liste hier gleich raus lässt.)

Wenn du musst – und klug planst -, schaffst du auch alles, was noch wichtig ist und kannst dann wirklich entspannen.

So erkennst du alle Tage, die dir noch für Erledigungen zur Verfügung stehen.

Und mehr brauchst du auch nicht.

Das „Parkinsonsche Gesetz“ besagt: Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ (C. Northcote Parkinson)

Besonders merken wir das an den letzten Tagen vor einem Urlaub oder Feiertag.

Schritt 2: Trage deine schon feststehenden Termine in die Liste ein – auch private Termine, die du noch wahrnehmen willst.

Plane möglichst nur eine (1) große Aktion pro Tag.

Mache dir deine Liste, verteile alle noch anstehenden Arbeiten auf diese Tage.

Und nicht unbedingt in den letzten zwei Tagen vor Ende, wenn vielleicht noch unverhoffte oder länger dauernde Aufgaben anfallen.

Lasse Raum für Unvorhergesehenes:

Wenn es geht, lass die letzten zwei Arbeitstage vor der Deadline völlig unverplant.
Es werden immer noch ein paar Last-Minute-Sachen reinkommen, die du dann in relativer Ruhe erledigen kannst, weil die geplanten Termine alle schon vorbei sind.

Schreibe dir für jeden Tag nur die wichtigsten Aufgaben auf.

Ein paar Arbeitstage hast du ja noch, und du hast dir grad die einzelnen Dinge auf diese Tage aufgeteilt.

Du kannst fett markieren, was wirklich dringend ist. Andere Sachen könntest du ggf. noch verschieben.
Oder sie doch erst nach deiner Rückkehr/im nächsten Quartal erledigen, wenn wieder mehr Luft ist.
Meist ist etwas wirklich nicht so wichtig, wie es auf den ersten Blick scheint.

Schritt 3: Streiche so viele Einzelheiten wie möglich jetzt gleich von deiner Liste.

Das Gesündeste ist sowieso immer: Aufgaben zu streichen

Wenn du alles haarklein durchplanst, gehen dir nicht nur die Nerven durch. Nein, es kann auch zuviel schief gehen. Jedenfalls anders, als du es dir ausgemalt hast.

Also plane lieber etwas weniger, lass mehr Raum, damit Dinge sich einfach entwickeln können.
Dann werden weniger Erwartungen enttäuscht. Also: Streiche rigoros alles, was nicht wirklich wichtig ist!
Konzentriere dich auf die wichtigen Aufgaben.
Und auch auf die Freuden, die die kommende Zeit doch mit sich bringen soll.

Deine Nerven werden es dir danken. Und deine Angehörigen auch, weil sie nicht strikt nach Plan feiern müssen.

Endlich Überblick!

So, da hast du jetzt diese Liste bis zum Ziel/deiner Auszeit/dem Fristablauf.

Du siehst jetzt auf einen Blick,

  1. wieviel Zeit dir noch bleibt,
  2. was heute am wichtigsten ist,
  3. wann die Dinge getan werden müssen.

In deinem Kopf ballen sich die ganzen To dos zu einem Knäuel, aber auf deiner Liste siehst du jetzt, dass noch viel Zeit für alles Wichtige ist.

Du musst das Knäuel an Erledigungen nun nicht mehr jedes Mal wieder neu sortieren. Diese Kraft kannst du dir jetzt sparen.

Du brauchst jetzt nur noch deinen Plan abzuarbeiten.

Vergiss die Freuden nicht!

Das Wichtigste sind doch unsere Lieben und die Zeit, die wir hier zusammen verbringen, oder? Diese Zeit wird irgendwann vorbei sein. Genieße sie.

So, nun in den Endspurt!