Als ich das letzte Mal diese Krise in meinem Unternehmen hatte, habe ich begonnen, sie als Prüfung zu sehen.
Ich wurde (vom Universum oder von wem auch immer) gefragt: Willst du das wirklich immer noch machen? Und zwar, falls ja: So wie bisher? Oder auf eine neue Weise?

Und meine Antwort kam aus ganzem Herzen:
JA! Hierfür habe ich die letzten Jahre gekämpft. Hieran will ich weiter arbeiten. Aber nicht mehr so kämpfen.
Das ist mein Lebensplan, dies und nichts anderes.

Wie kann ich es schaffen, dass ich weiter so leben kann und nicht zurück „ins System“ muss, in die Lebensweise, die andere mir aufdrängen wollen?

Und das ist auch die allerwichtigste Frage dabei (und diese Denkweise zeigt, ob du ein Unternehmer bist – oder ein Unterlasser):

Wie kann ich es schaffen, dass ich meinen Willen kriege?

Und was habe ich unternommen, um meinen Willen zu kriegen?

Ich habe mir eine Reportage angeschaut. Über die Lebensweise von Digitalen Nomaden.

Ja, die hat mir tatsächlich Lebensmut wiedergegeben, neue Euphorie für das, was ich angefangen habe. Wo so lange die Luft raus war.

Und Ideen, wie sich auch mein Biz anfühlen soll. Ich überarbeitete meine Pläne. (Merke: Ich stellte keine komplett neuen auf, sondern verfeinerte die, die ich schon hatte.)

Was lernen wir daraus?

  1. Eine Krise ist keine Katastrophe, sondern eine Gelegenheit: Sie prüft nur, ob du immer noch den Weg weitergehen willst, den du eingeschlagen hast.
  2. (Höre nicht auf „die Gesellschaft“.) Stattdessen suche dir Beispiele/Vorbilder von Menschen, die schon das haben, was du willst. Das wird dich motivieren und weiter bringen.