Diese Erfahrung hab ich wirklich in all der Zeit immer wieder gemacht:

Wenn du einmal losgehst, werden sich die Dinge in deinem Sinne entwickeln.

Ich hatte also die ersten Schritte unternommen. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass ich kündigen werde.

Ich hatte noch keine Idee, was ich dann tun werde.

Aber dass ich so nicht weitermachen durfte, weil es mich kaputt machen würde, das war mir 100%ig klar.

Am Wochenende, bevor ich nach Indien flog, besuchte ich nochmal meine Familie, und meine Schwester gab mir einen Flyer:

Über eine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Da war sie, meine Alternative!

Ich reiste nach Indien, kam zurück, reichte meine Kündigung ein (das ging allerdings erst zu Juni 2008).

Im April 2008 war ich mal wieder mit einer Halsentzündung bei meiner Ärztin, brach dort aber in einen Weinkrampf aus, der nicht mehr zu stoppen war.

Ich erzählte ihr von meinem geplanten Umbruch, und sie schrieb mich Woche für Woche weiter krank, bis die Kündigung im Juni wirksam wurde. Seit Mitte April war ich nur noch 1 x zurück in dem alten Büro – zum Ausräumen.

Wenn man erstmal „abgesprungen“ ist, dann ergibt sich alles weitere.

Alles ist besser, als in der schlimmen Situation stecken zu bleiben!!

Hab Vertrauen!

Nur losgehen musst du selbst. Bewirb dich aus deiner Anstellung heraus auf eine neue Stelle oder fange an, dein eigenes Unternehmen aufzubauen.

Ich habe es bis heute keinen einzigen Tag bereut, diese „sichere“ Beamtenstelle aufgegeben zu haben!

Auch wenn ich meine Yogalehrerausbildung nie antrat.

Denn sie sollte erst Anfang 2009 beginnen, bis dahin brauchte ich ja einen Geld-Job.