Es zeigt sich, dass ich im Winterhalbjahr bis zu 12 Stunden Nachtschlaf brauche, den Vormittag und Mittag eher vertrödele, sehr langsam wach werde, und erst gegen 18 Uhr abends so richtig produktiv bin.

Dann arbeite ich aber auch gern und ganz von selbst 6 Stunden oder länger. Ohne Pause, mit wirklicher Energie.

Im Sommer dagegen finde ich es wunderschön, wenn morgens um 7 schon die Sonne helle Kästchen an meine Wände malt. Das motiviert mich ungemein.

Trotzdem lasse ich den Tag langsam angehen, genieße das Bett am Morgen, gehe auf eine ausgiebige Schnüffelrunde mit meinem Hund, ganz ohne Zeitdruck. Mache mir in Ruhe mein spätes Kaffee- und Obstfrühstück, lese eine Geschichte in einem Nicht-Arbeits-Buch, begebe mich dann ins Homeoffice …

Ich weiß ja, dass noch massenhaft Tag da ist (weil ich ihn mir von überflüssigen Verpflichtungen freigeräumt habe) und ich – nicht aus schlechtem Gewissen, sondern weil es halt grad so ist – in der Nacht noch sehr produktiv werde.