Mit zwei wichtigen Fragen an dich selbst kannst du dich bzgl. deine Ziele entstressen:

  1. Hinterfrage, ob es wirklich dein Ziel ist oder etwas, von dem du meinst, dass andere es von dir erwarten.
    Ist es dir selbst wichtig, dass dein Auto sauber gewaschen ist? Oder willst du nur nicht, dass die Nachbarn reden?
  2. Ist es dir wirklich so wichtig, dass du dafür deine Lebenszeit oder andere Ressourcen wie Geld, deine Energie usw. verwenden willst?

Was kannst du in der Zeit, in der du zur Waschanlage fährst, nicht alles Besseres tun? Und mit dem Geld erst?!

Vielleicht schafft man es nie, ganz ohne Ziele zu leben, und vielleicht ist das auch wirklich nicht erstrebenswert, aber man kann sich auf die wichtigen 20% konzentrieren, die 80% des gewünschten Erfolges bringen (das Pareto-Prinzip, dazu kommen wir noch) und die übrigen 80% einfach streichen.

Denn nicht jedes Ziel muss man auch erreichen. Nur die wichtigen, die am Ende zählen. Die Lebensziele.

Eins meiner Lebensziele – bzw. meine Wahl, um es mit Millburn auszudrücken – ist also, ein einfaches Leben zu führen. (Ich schreibe darüber in meinem Blog und in meinen Programmen.)

Weißt du, was dich am Ende zufrieden wird sterben lassen?

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts.
(Sören Kierkegaard)

Da hat er wohl Recht, der Herr Kierkegaard. Aber was wir schon versuchen können ist, uns vorzustellen, wie es am Ende wohl sein wird. Bzw. was wir uns voraussichtlich am Ende wünschen werden, wie unser Leben gelaufen sein wird.

So halte ich es jedenfalls und plane also quasi mein Leben von hinten nach vorne. Rückwärts.

Dazu mehr in der nächsten Lektion.