Zeitmanagement hieß bisher, möglichst viele Aufgaben möglichst schnell und möglichst gleichzeitig zu wuppen.

Wer keinen übervollen Terminkalender oder kein ständig klingelndes Telefon hatte, war nichts. Und was war die Folge? Stress, Herzattacken, Burnout.

Ich sehe den Sinn von Zeitmanagement ganz anders. Ich manage meine Zeit so, dass ich mir Zeit nehmen kann, mir meiner Werte und Ziele bewusst zu werden, die Schritte zu erkennen, die zu meinen Zielen führen, und diese nacheinander und in meinem eigenen Rhythmus angehe, ohne darüber die Freuden am Rand des Weges zu übersehen.

Jede Arbeit dauert genau so lange, wie man sich dafür Zeit nimmt. (Das Parkinsonsche Gesetz)

Das hat sich bei mir auch oft genug bestätigt. Deshalb wird Arbeit nie die Hauptbeschäftigung oder gar der Zweck in meinem Leben sein.

Mein Ziel für’s Leben ist, am Ende zufrieden darüber zu sein, was ich erlebt und wie ich mein Leben gelebt habe.

Darüber mache ich mir Gedanken.