Das Lustprinzip bedeutet, dass du arbeitest, worauf du Lust hast. Wann du Lust hast.

Ja, arbeiten müssen wir alle. Denn wir verdienen damit unseren Lebensunterhalt.

Aber die Frage, wie und woran wir arbeiten – da haben wir doch heutzutage eine Menge Einfluss darauf.
Wenn wir es uns erlauben und uns wichtig genug nehmen.

Du kannst an einem Fließband stehen und dabei unglücklich sein, bis zu deiner Rente.

Du kannst den Weg gehen, den schon deine Lehrer oder deine Eltern für dich ausgesucht hatten, obwohl du irgendwann festgestellt hast, dass es nicht dein Wunschweg ist.

Wenn du damit todunglücklich bist – dann ändere was.

Vom Abwarten wird gar nichts besser werden. Eher klappst du noch mit einer Depression oder einem Burnout zusammen.

Es gibt heute so viele Möglichkeiten, zu arbeiten. Du kannst in eine andere Firma wechseln, in der die Arbeitsbedingungen fairer sind.

Du kannst Teilzeit arbeiten.

Oder du kannst auch dein eigenes Kleinstunternehmen aufmachen. Und an wirklichen Herzensprojekten arbeiten.

Es gibt heute so viele Wege, wie du damit auch Geld verdienen kannst. Ohne Startkapital, mit den Werkzeugen, die du schon Zuhause hast. Und ohne Vorwissen.

Ich führe meine Klientinnen Tag für Tag genau dorthin – im #Freuberufler I-Kurs hier in der #Freuberufler Suite.

Das Lustprinzip besagt jedenfalls, dass du hin fühlst. Spürst. Hinterfragst.

Was passt zu dir? Wie willst du arbeiten? Welchen KlientInnen willst du helfen? Was liegt dir am Herzen?

Wo kannst du deine beste Arbeit abliefern? Und zwar auf die einfachste Weise?

Auf welche Weise arbeitest du am besten? (Das heißt, am produktivsten, erfolgreichsten, einträglichsten, leichtesten.)

Denn wenn du deine Arbeit gern tust, machst du sie gut. Dann wird sie erfolgreich.

Deine Klienten merken, wie du zu ihnen und zu dem, was du tust, stehst. Ob du ehrlich bist. Und mit dem Herzen dabei.

Und vergessen wir nicht: Unsere Arbeitszeit ist unsere Lebenszeit. Wir verbringen den größten Teil unserer aktiven Jahre bei der Arbeit.

Sollte sie uns da nicht wenigstens in großen Teilen … gefallen?

Wären es sonst nicht verschwendete Lebensjahre?

Und natürlich fragst du dich beim Lustprinzip auch: Worauf hab ich keine Lust?

In welchen Situationen krampft sich dein Magen zusammen? Hast du ein ungutes Gefühl?

Dann tu diese Dinge nicht mehr. (Du kannst sie ganz sein lassen oder an andere abgeben.)

Dein Körper zeigt dir, was gut ist, was ehrlich ist. Wogegen sträubt er sich?

Beim Leben nach dem Lustgefühl lässt du diese Gefühle zu. Siehst sie als Signal. Und gehst ihnen nach.

  • Keine Lust mehr, jeden Wochentag zu früh aufzustehen?
  • In tristen Räumen eingesperrt zu sein, Arbeit tun zu müssen, in der du keinen Sinn siehst?
  • Leute zu treffen, jeden Tag, die du für Nervensägen und Energieräuber hältst?

Mir ging das bis 2008 genau so. Davon wurde ich krank und brach schließlich zusammen.

Ich änderte mein Leben, notierte mir genau, worauf ich stattdessen in meiner Arbeit und meinem Leben Lust habe. Wie ich das miteinander verbinde.