Neulich lag ich eine unbequeme Nacht lang wach. Ich schlief woanders und fühlte mich unbehaglich und machte mir schon Gedanken, wie ich das Problem am nächsten Tag ansprechen werde.

Nach einer Runde Selbstmitleid begann ich schließlich, mir zu überlegen, wie ich es mir selbst jetzt und in Zukunft angenehmer machen kann und ob nicht vielleicht etwas anderes dahinter steckt, das mit einem besseren Kopfkissen auch nicht wirklich geregelt werden würde.

Mir die Handlungsmöglichkeiten zurückzuholen fühlte sich viel besser an, als von jemand anderem zu erwarten, das er oder sie es für mich schöner macht

Ich las ein paar passende Blogs und kam dadurch in eine völlig andere, wieder viel liebevollere Stimmung.

Ich merkte auch, dass ich durch einen unverhältnismäßig unrealistischen Roman überhaupt erst mit in die elende Stimmung geraten war.

Ich war mir dankbar dafür, mich besonnen und mir bessere Nahrung zugeführt zu haben.

Und dann hatten wir einen sehr schönen Tag miteinander.

Das ist dieses „pro-aktiv Werden“.