Ja, ist das nicht toll? Du musst nichts für die Werbung bezahlen. Das ist ja der große Vorteil des Internets: Gute Dinge verbreiten sich wie von selbst.

Ein paar Beispiele, wo du dein Buch kostenlos anpreisen kannst und es viele, oft schon auf Kauf eingestimmte Menschen sehen werden:

Deine Website, dein Blog.
Schreibe Gastposts in fremden, thematisch passenden Blogs.

Deine Mailsignatur

Versende eine Rundmail an Freunde und potentielle Interessierte.

Dein Facebook-Profil oder eine eigene Facebook-Seite für das Produkt.

Erwähne das Buch, wo immer du dich im Internet noch so rumtreibst.
In Statusupdates etc.

Versende den Link zu deiner Verkaufsseite
(nicht den Downloadlink!)
per Twitter.

Kleinanzeigen.Ebay

Flickr und Pinterest – wirb mit Fotos

Deine Website, dein Blog

haben wir quasi schon abgehandelt, als du die Verkaufsseite geschrieben hast.

Biete anderen Bloggern Gastposts an und lasse Gastposts in deinem Blog zu. So liest wieder eine neue Leserschar – die des anderen Bloggers –, was du zu bieten hast.

Mailsignatur

… sollte soweit auch klar sein. Du kannst sie bei deinem Mailprogramm bei „Extras“ einstellen. Oder du kannst z. B. das Firefox-Add-On „Wise Stamp“ verwenden, um auch Bilder und Links in die Signatur einzubauen.

Rundmail, Newsletter

Für eine Mailinglist, eine Newsletter-Empfängerliste empfehle ich MailChimp.

Sehr einfach zu durchschauende Benutzeroberfläche, viele Features kannst du bereits im kostenlosen Testmodus nutzen, und dazu gibt es noch einige kleine, sympathische Spielereien.

MailChimp lässt dich Empfängerlisten verwalten und bietet dir auch Kontaktformulare für deine Website, damit sich Leser in Listen eintragen können.

Mailadressen aus deinen diversen Social Media-Profilen und E-Mail-Konten exportieren und in einer einzigen Datei zusammentragen kannst du übrigens ziemlich einfach mit Google-Mail über die „Kontakte“-Funktion.

Facebook & Co.

Vermutlich tummeln sich die meisten deiner Freunde, hast du dein größtes Netzwerk von Bekannten auf Facebook oder einer ähnlichen Social Media-Seite, oder? Hier solltest du auf jeden Fall immer mal wieder auf dein Produkt hinweisen. Erstell eine Fanseite dazu, wenn es passt. Bestück ein Fotoalbum. Schreibe eine Notiz (ähnlich einem Blogbeitrag), mach eine Early Bird- oder Gewinnaktion, wenn du magst, und erstell ein Facebook-Event dazu. Sei einfach einfallsreich, es gibt diverse Möglichkeiten.

Nur bitte schreib keine Privatnachrichten an alle deine Freunde und spamme nicht ihre Pinnwand mit deiner Werbung voll. Sie sollten immer noch selbst entscheiden dürfen, ob sie sich dein Angebot anschauen wollen.

Twitter – Bonus: Twitter- und Facebook-Updates vorprogrammieren

… kannst du mit HootSuite. Ich bin so begeistert von diesem Dienst, dass ich den hier unbedingt noch erwähnen muss.

Kleinanzeigen.Ebay

… ist die gebührenfreie „Pinnwand“ von Ebay. Ein Interessent bekommt hier deine persönlichen Daten gar nicht zu sehen. Alles läuft über ein Kontaktformular. Sehr lobenswert.

Flickr und Pinterest – wirb mit Fotos

Viele Menschen reagieren besser, intuitiver auf Fotos als auf Text. Auf Flickr kannst du Fotoalben anlegen und teilen. Es gibt Flickr-Communities, die Bilder teilen, bewerten etc.

Pinterest ist eine noch hübschere Sache. Hier kann man sich Pinboards anlegen. Viele nutzen Pinterest, um sich quasi Online-Wunschzettel anzufertigen. Sämtliche Bilder, die man im Internet findet, kann man sich direkt „pinnen“, das heißt, sie einem seiner Pinboards zufügen. Man kann auch Bilder anderer Nutzer „liken“ oder auf eigene Boards kopieren. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Freunde und Follower zu finden und sich zu vernetzen.

Dawanda und Etsy

Geringe Gebühren kosten Dawanda und Etsy – die Seiten für Kreatives. Aber ich finde, das ist es wert. Dawanda nimmt eine Angebotsgebühr von 0,10 € pro Artikel und eine Provision bei Verkauf in Höhe von 5% vom Verkaufspreis. Die Sachen sind dort 120 Tage lang eingestellt. Für nochmal 4,99 € kann man einen sog. Logenplatz buchen: Dann erscheint der Artikel in der Bildrotation auf der Titelseite. (Stand der Bedingungen: 7. Februar 2012, Angaben ohne Gewähr).

Bei Etsy kostet die Einstellung 0,20 € pro Artikel. Pro Verkauf fallen 3,5 % Provision an. (Stand der Bedingungen: 7. Februar 2012, Angaben ohne Gewähr).

Etsy ist die internationalere Variante.

Auf diesen Seiten zu stöbern kann dich stundenlang glücklich beschäftigen. Unglaublich, wie kreativ die Menschen sind!

Bei beiden Plattformen kannst du die Artikelbeschreibungen neben Deutsch auch noch in Englisch und ggf. weiteren Sprachen angeben.

So, das wars auch schon. Dann bleibt mir nur noch, dir viel Spaß als Autor, Graphiker, Lektor, Verlag und Werbeagentur zu wünschen. Und viele viele begeisterte Abnehmer für das, was du zu sagen hast.